Impressionen

2021 fanden die ersten vier Treidelmärkte im Schlossgut Finowfurt statt. Viele begeisterte Besucher*innen waren unserer Einladung gefolgt. Herzlichen Dank für vier tolle Tage!

Impressionen 1. Treidelmarkt
Impressionen 2. Treidelmarkt

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TREIDELN

Wo heute auf Flüssen Schiffe unterschiedlichster Antriebsart stromauf- und stromabwärts tuckern, war vor Erfindung der Dampfmaschine „treideln“ angesagt (mittelniederdeutsch „treilen“ = ziehen) angesagt – neben dem Segeln die älteste Form der Binnenschifffahrt. Wo man sich nicht oder nicht schnell genug mit dem Strom treiben lassen konnte, vor allem entgegen den Strom, wurden die Kähne vom Ufer aus von Pferden gezogen. Wo Flüsse schiffbar waren, hat man hierfür an beiden Ufern „Leinpfade“ angelegt, von denen aus Lastgäule mit Hanftauen die Schiffe zogen. Eine schwere Arbeit. Der heutige „Oder-Havel-Rad- und Wanderweg“ war einst ein solcher „Treidelpfad“.

FINOWKANAL

Der 400 Jahre alte Finowkanal, einer der ältesten künstlichen Wasserstraßen Europas, liegt südlich des Schlossgutes Finowfurt und ist direkt durch den Waldpark zu erreichen. Auf einer Länge von rund 43 km kann man hier wunderbar radeln oder auf den schönen, von Bäumen gesäumten Wegen am Wasser entlang spazieren.

SCHLOSSGUT

Das „Schlossgut Finowfurt“ liegt großzügig auf einem fast 4 ha großen Grundstück in der Schorfheide. Hier gibt es viel zu entdecken: den nahezu unberührten Waldpark, das historische Gutshaus aus dem vorherigen Jahrhundert und sogar einen Bunker ...

ANFAHRT

ÖPNV: Mit dem Zug vom Berliner Hauptbahnhof bis Eberswalde Bahnhof, von dort mit dem Bus Nr. 910 bis wenige Meter vors Schlossgut. RAD: Radwege „Berlin-Usedom“, dann „Oder-Havel“. AUTO: Von Berlin-Mitte B2, dann A11 bis Ausfahrt 12, Finowfurt.

PHILOSOPHIE

Kaum waren wir – Uwe, Marc und Tami – neue Besitzer des Schlossguts Finowfurt, wurde die Idee geboren, auf dem Areal einen kleinen Markt zu veranstalten. Unsere neuen Nachbarn erzählten uns ihre Geschichte(n). Schnell war uns klar, dass das Schlossgut ein Platz der Begegnung werden sollte. Und zwar nicht erst mit der Fertigstellung sämtlicher Um-, An- und Neubauten, sondern von Anfang an.   Die Umwandlung des Geländes von einem verlassenen landwirtschaftlichen Gut in einen Lebensraum für alle mit Hotel, Gastronomie, Wohnungen und Büros, mit unterschiedlichsten Kunst- und Kulturangeboten für Einheimische wie Gäste von nah und fern, das war unser Traum. Mit den ersten Arbeiten auf dem Gelände zur Vorbereitung dieses „Treidelmarktes“ beginnt der Traum wahr zu werden.   Im Mittelpunkt steht ein corona-bedingt kleines, aber feines Angebot regionaler Produkte. Kunst, Kultur, Unterhaltung, Well-being und eine Vielzahl gastronomischer Angebote sollen künftig folgen. Gemeinsam mit Stefan, Domi und Bene, die mit uns gemeinsam an Konzept und Inhalt gearbeitet haben, freuen wir uns schon jetzt darauf.   Der Name „Treidelmarkt“ erinnert übrigens an die Tradition des Finowkanals, der nur wenige Meter südlich des Schlossgutes liegt; auf ihm wurden früher Schiffe „getreidelt“, gezogen. Entlang einer der ältesten künstlichen Wasserstraße Europas gingen Menschen und Pferde auf einem „Weg“, um Lastkähne in Gegenstromrichtung an Tauen zu ziehen. Heute ist dieser Pfad ein wunderschöner Weg für Radfahrer, Jogger und Wanderer, während der Finowkanal zum Paddeln und für andere Wassersportarten genutzt wird.